Die Freindschaft von Jogger und Hund

Rüpi beim Sport

Koko Dog Rüpi beim Sport

Spinnefeind oder dick befreundet – etwas dazwischen gibt es wohl nicht in der Beziehung von Joggern und Vierbeinern. Und zwar von beiden Seiten ausgehend. Dem einen ist der fellige Freund beim Joggen ein echter Trainingspartner, dem anderen stehen die Nackenhaare zu Berge, kreuzt eine Fellnase den Joggingpfad.

Die Deutschen lieben Jogging, rund 19 Millionen von ihnen sind regelmäßig joggenderweise unterwegs. Viele werden dabei von ihrem Hund begleitet. Denn so werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Bewegung für den Zweibeiner und Bewegung für den Vierbeiner. Auch genügt manch felligem Exemplar ein einfacher Spaziergang nicht, da muss schon ein wenig Sport an der Tagsordnung sein. Weiterer Pluspunkt neben frischer Luft und körperlichem Einsatz ist das Miteinander von Hund und Mensch, denn Hasso freut sich über jede Aufmerksamkeit und jeden gemeinsamen Moment mit Mitgliedern des „Rudels“.

Für den Zweibeiner kann der Vierbeiner ein echter Motor sein, der zum Sport treibt. Und zu guter letzt sei noch erwähnt, dass es sicher schön ist, nicht allein auf weiter Flur zu sein. Der fellige Freund an der Seite gibt Sicherheit.

Eher Unsicherheit ist allerdings an der Tagesordnung, wenn nicht gewiss ist, wie Bello unterwegs agiert und auch auf wen das Team treffen wird. Denn nicht jeder jubelt begeistert, begegnet er beim Joggen einem Wuffi. Schlimmer noch, manchen Läufern sind Hunde ein echter Dorn im Auge. Das ist zugegebenermaßen manchmal nachvollziehbar, denn nicht jeder Vierbeiner benimmt sich vorbildlich.

Insofern ist es sinnvoll, einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, damit nicht ein Fiasko entstehen kann.
Es ist nämlich so, dass sich nicht jeder geehrt fühlt, weil Fifi an ihm hochspringt. Auch halten die wenigsten das Laufen für einen Spaß, aus dem ein Spiel werden soll, weil eine Fellnase die Verfolgung aufnimmt. Außerdem darf der Jogger mit dem vierbeinigen Partner nicht vergessen, dass sich andere Jogger (oder Passanten) möglicherweise vor Hunden fürchten.
Wenn wir ehrlich sind, belassen es einige Vierbeiner auch nicht beim Hochspringen oder Verfolgen. Manche Exemplare bellen dazu, und andere verhalten sich sogar aggressiv.

Unsere Tipps:
Für den Alleinjogger (der ohne Hund) heißt es in eben erwähntem Fall: Ruhe bewahren und bloß nicht panisch reagieren, im Schrittempo weitergehen und nach dem Besitzer Ausschau halten, der auf Nachfrage sicher seinen Hund zu sich ruft. Ist Frauchen oder Herrchen nicht in Sicht, und der Vierbeiner meint, den Jogger „umarmen“ zu müssen, ist Abwenden und Ignoranz eine gute Methode. Auf diese Weise wird die Fellnase nicht ermuntert weiterzumachen. Knurrt der Hund und fletscht die Zähne, ist Vorsicht geboten. Bewegungslos stehenbleiben und auf den Halter oder andere Hilfe zu warten, ist jetzt ratsam, um das Tier nicht zu provozieren.

Auch für die Jogging-Teams haben wir einige Ratschläge in petto:
Nicht jede Rasse eignet sich für diesen Sport. Kurznasige Exemplare bekommen schlecht Luft, kleine Rassen haben nicht genug Ausdauer, und große Hunde sind wegen ihres hohen Gewichts in der Regel keine passenden Joggingpartner, weil ihre Gelenke und Bänder zu stark belastet werden. Mittelgroße Rassen dagegen sind oftmals prima Läufer.

Der Vierbeiner muss ausgewachsen sein, also je nach Rasse ab einem Alter zwischen einem und zwei Jahren. Denn sowohl junge als auch alte Fellnasen können gesundheitliche Schäden vom Joggen davontragen. Ist der vierbeinige Kumpel im richtigen Alter, muss er erst einmal Kondition aufbauen. Er kann also nicht auf Anhieb 10 km laufen. Insofern nimmt sich der Jogger die Zeit, seinen Hund vorzubereiten und seine Leistungsfähigkeit allmählich zu steigern.

Wichtig ist, dass es nie direkt nach der Fütterung auf die Straße geht, denn der Magen des Vierbeiners kann sich drehen, und das ist lebensgefährlich.
Frauchen und Herrchen müssen beim Jogging wie gewohnt ein Auge auf ihren Vierbeiner haben. Wirkt er gestreßt, beißt in die Leine, hechelt stark oder springt hektisch herum, ist eine Pause fällig. Und Wasser gehört ins Gepäck – für Zwei- und Vierbeiner.
Jogging ist mit und für den Hund eine tolle Beschäftigung, wenn man´s richtig macht. Resultat ist sicher eine dicke Freundschaft.

 

Quelle:
http://www.fitforfun.de/sport/laufen/joggen-mit-hund-werden-wir-jemals-freunde-sein_aid_12568.html?drucken=1

 

 

 

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Eine Antwort auf Die Freindschaft von Jogger und Hund

  1. Katrin sagt:

    Ich jogge selbst gern und bin schon vielen Hunden begegnet. Probleme gab´s aber nie, obwohl ich meine eigene Hündin Kati immer dabei habe. Es ist richtig, was Ihr schreibt, man muss eben ein Auge auf sein Tier haben.

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