Gemeinsam mit dem Vierbeiner alt werden? Wer will das nicht!

ein Blog-Beitrag von Koko von Knebel

Erfreulicherweise werden unsere Vierbeiner heutzutage älter als früher.

Eine Studie belegt, dass die Lebenserwartung von Hunden in den Jahren 1982 – 1996 um rund zwei Jahre gestiegen ist. Anfang der 80er wurde ein Vierbeiner durchschnittlich nur 9,5 Jahre alt. Ende der Neunziger waren es schon 11,6 Jahre.

Eine aktuelle Studie zu dem Thema konnte ich bisher nicht finden. Ich gehe aber davon aus, dass die Lebenserwartung unserer felligen Freunde auch in den letzten Jahren gestiegen ist. Erklären läßt sich das vermutlich zum einen durch bessere medizinische Möglichkeiten und zum anderen durch den bewußteren Umgang mit dem Haustier seitens der Hundebesitzer.

Aber wovon hängt die individuelle Lebenserwartung ab?

Neben angeborenen, genetischen Faktoren beeinflussen äußere Einflüsse wie eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und ein ausgeglichenes soziales Umfeld das Lebensalter.

Komprimiert können folgende Punkte zusammengefaßt werden:

  • Kleinere Rassehunde leben in der Regel länger als ihre größeren Kollegen.
  • Mischlinge haben gute Karten. Im Vergleich zu Rassehunden mit gleicher Größe werden sie im Schnitt ein Jahr älter.
  • Vierbeiner mit einem Normalgewicht haben eine längere Lebenserwartung.
  • Ein Leben in der City ist anscheinend nicht optimal. Vierbeiner, die außerhalb von Städten wohnen, erreichen ein höheres Alter.
  • Kastrierte Vierbeiner haben im Schnitt eine um ein Jahr längere Lebenserwartung.
  • Kranke und geschwächte Welpen haben oft Zeit ihres Lebens mit Krankheiten zu kämpfen. Etwa 30-35% müssen regelmäßig vom Tierarzt behandelt werden.

Und was kannst Du tun, damit Dein Vierbeiner ein hohes Alter erreicht und dabei gesund und glücklich bleibt?
Einige Grundregeln:

  • Gutes Futter, das für Deinen Vierbeiner und sein Alter geeignet ist!
  •  Ausreichend Bewegung und zwar genausoviel, wie Dein Vierbeiner möchte.   Überanstrengung ist gerade für ältere Exemplare ungesund.
  • Tägliche Pflege und Kontrolle, beispielsweise gehört Zahnpflege dazu.
  • Regelmäßig zum Tierarzt, auch zwischendurch, nicht nur zum Impfen.

Im nächsten Blog-Beitrag widmen wir uns noch tiefgehender dem Thema „Vierbeiner im Alter“ und beschäftigen uns mit Alterungsprozessen, die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durch altersbedingte Durchblutungsstörungen hervorgerufen werden.
Außerdem ist die medizinische Altersvorsorge ein Thema. Hier zeige ich Euch Möglichkeiten auf, wie Ihr Euren Vierbeiner vor „Alterskrankheiten“ schützen könnt.

Bleibt gesund! Egal ob Ihr auf zwei oder vier Beinen durch das Leben lauft!

Ein liebes „Wuff“ – Koko von Knebel

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