Impfung – ein kontroverses Thema

Mit dem Herbst beginnt die Grippezeit und damit die Impfzeit. Impfschutz ist jedoch nicht nur für Zweibeiner ein Thema, auch Vierbeiner betrifft es. Keine Frage, einige Impfungen sind notwendig: Gegen Tollwut und Staupe muss unser felliger Begleiter geimpft werden. Doch an Impfungen für zum Beispiel Parvovirose, Tetanus, Babesiose oder Borreliose scheiden sich die Geister.

Beim Thema Impfschutz besteht vielfach Unsicherheit. Berechtigterweise, das Ganze ist komplex. Jeder will seinen Hund optimal schützen, andererseits aber den vierbeinigen Organismus nicht unnötig belasten. Tierärzte raten oft zu verschiedensten Impfungen. Hier ist echter Zweifel gestattet, denn manche Ratschläge erfolgen nicht zum Wohle des Tierchens, sondern zum Wohle des veterinären Portemonais.

Gegner von Impfungen argumentieren nicht nur damit. Sie verweisen auf das Immunsystem von Bello und Co, das am allerbesten vor Krankheiten schützt. Vorausgesetzt es ist stark und gesund. Diese Ansicht leuchtet ein, intakte Abwehrkräfte sind immer goldwert. Und wir als Halter können ein wenig dafür sorgen, dass das Immunsystem unseres Hundes in einem 1a Zustand ist.

Schon im Welpenalter können wir ansetzen. Welpen haben ein unvollständiges Immunsystem und nehmen über die Muttermilch wichtige Antikörper zu sich, die ihnen bei der Entwicklung und Stärkung ihrer Abwehrkräfte zur Seite stehen. Daher raten Sachverständige dazu, Hundekinder mindestens 10 bis 12 Wochen bei ihrer Mutter zu belassen. Auf diese Weise ist ihnen ein guter Start in´s Leben möglich.

Gesunde Ernährung, frische Luft und ausreichend Bewegung sind die Zauberworte, die wir bereits aus der Humanmedizin kennen. Sie gelten ebenso für Vierbeiner. Sinnvoll ist es, das Trocken- und Dosenfuttereinerlei einmal zu unterbrechen und Frischkost zu füttern. Echte Vitamine und Mineralien tun Fifi und Hasso gut.
Andere Stichworte sind Abwechslung und eine ausgeglichene Psyche. Deshalb ist es wichtig, den Vierbeiner zu fordern und zu fördern, mit ihm Zeit zu verbringen, zu spielen, ihn austoben zu lassen und ihm eine Aufgabe zu geben. All das stärkt die Abwehrkräfte.

Das Zentrum für Gesundheit ist der Meinung, dass zuviel und zu oft geimpft wird, manchmal unnötigerweise und manchmal mit schädlichen Folgen. Die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern gab bekannt, dass Impfstoffe Hunde krank machen können. Pharmakonzerne und Tierärzte würden Frauchen und Herrchen mit subtilen Methoden dazu drängen, ihre Fellnasen häufiger als nötig impfen zu lassen. Eine Gemeinheit sondergleichen, da wir als Laien auf das Wissen von „Experten“ angewiesen sind und darauf vertrauen. Selbstverständlich soll hier kein pauschales Urteil über Tierärzte getroffen werden, aber schwarze Schafe gibt´s in jeder Branche.

Insbesondere die überwiegend dreifach erfolgten Mehrfachimpfungen im Welpenalter können riskant sein und zu Autismus und Epilepsie führen. Es ist Fakt, dass gesundheitsschädliche Zusätze wie Thiomersal, Aluminiumhydroxid, Fremdproteine oder Öladjuvantien in Impfstoffen enthalten sind, die beispielsweise Krankheiten wie Arthritis oder Rheuma auslösen können. Da sind allergische Hautreaktionen, Schockzustände, Benommenheit und Unruhe, Erbrechen und Atemnot vergleichsweise harmlose Reaktionen.

Übrigens ist der Impfschutz meistens eine ganze Weile gewährleistet. Bei Tollwut hält der Schutz mindestens 3 Jahre, die Impfung gegen Staupe schützt 7 Jahre, ebenso die gegen Parvovirose und Hepatitis (CAV-2). Studien haben außerdem ergeben, dass die gebildeten Antikörper oftmals viele Jahre im Blut verbleiben. Jährliche Wiederholungsimpfungen sind also definitiv unnötig.

Das Thema bleibt komplex. Es bleibt uns Hundehaltern wohl nichts anderes übrig, als uns gut zu informieren, um unserem felligen Kumpel den besten Schutz geben zu können.

 

Quellen:
http://www.impfung-hund.de/infektionskrankheiten/index.asp
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfungen-tiere-ia.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/hunde-impfen-ia.html
Monika Peichl „Hunde impfen mit Verstand“, 2006

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